Eigenschaften des Naturgartens
Der Naturgarten zeichnet sich durch seine große Artenvielfalt aus. Es gibt keine Beete mit blanker Erde, die zweimal die Woche gehackt werden müssen und ebenfalls keine Rindenmulchschicht.
Stattdessen wird nach dem Vorbild der Natur eine bodendeckende Vegetationsschicht gefördert.
Ist dies erreicht, kommt die Unkrauthacke nur noch wenig zum Einsatz.
Ein Naturgarten benötigt zwar weniger Pflege als ein konventioneller Garten, aber seine Schönheit und Artenvielfallt lässt sich nur durch Pflege erhalten. Alle unerwünschten Pflanzen müssen hier ebenfalls entfernt und stark wachsende Pflanzen von Zeit zu Zeit zurückgeschnitten werden.
Ein häufig gemachter Fehler ist, die Pflege einfach einzustellen. Wenn alles wachsen kann wie es will, entsteht ein strukturloser, unaufgeräumter Urwald, in dem sich Wildwuchs ausbreitet und Blütenpflanzen stark zurückgedrängt werden.
Bei Neupflanzungen ist die richtige Pflege während der ersten drei Jahre entscheidend für den Erfolg.
Wird in dieser Zeit nicht richtig oder zu wenig gepflegt, können sich die Pflanzgemeinschaften nicht positiv entwickeln und schnell wachsende Unkräuter gewinnen die Oberhand.
Nachdem eine Pflanzung Bodendeckung erreicht hat, sinkt der Pflegeanspruch weit unter den eines konventionellen Gartens.
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